Zivil-militärische Zusammenarbeit einmal anders

17.12.2007 von Kurt Bürkle

Am 12.12.2007 half nicht das Militär bei einer Katastrophe, sondern die Zivilisten hatten Gelegenheit dem Militär bei einem kleinen Problem zu helfen.
Natürlich bei typischem "Katastrophenwetter": dunkel, nass, kalt.

In diesem eher ungewöhnlichen Einsatz unterstütze der THW Ortsverband Altenburg den Abgesetzten Technischen Zug der Bundeswehr in Gleina.
Das Problem war eine mobile Radaranlage russischer Bauart. Diese war vom Luftwaffenmuseum Berlin- Gatow per Tieflader nach Gleina gekommen - und stand geschmeidig festgezurrt noch darauf.

Das alleine wäre ja nicht weiter schlimm, wenn man denn eine passende Zugmaschine gehabt hätte. Immerhin um die 17 Tonnen mussten da gebremst abgeladen und auch noch in die Halle geschleppt werden.

Nun, dafür gibt es ja noch die Kameraden vom THW, die kann man ja mal fragen.
Zwei Telefonate später war das Problem theoretisch schon gelöst, die praktische Umsetzung erfolgte dann ein paar Tage darauf mit unserm Kipper. Dass das Hallentor nur wenig breiter war als der Anhänger, sah zwar vorher schwierig aus, aber im zweiten Anlauf klappte der Transport problemlos.

Nun steht die Anlage in der Halle, harrt ihrer Restaurierung - auf dass sie bald von Soldaten und Besuchern an ihrem neuen Standort besichtigt werden kann.

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