Lange Nacht nach Feuer in einer Hopfenscheune

21.10.2009 von Simon Englisch

Am vergangenen Sonntag, dem 18. Oktober, brannte in Monstab in der Nähe von Altenburg eine Scheune völlig aus. In der Halle lagerten ca. 130 Tonnen Hopfen.
Zahlreiche Feuerwehren aus der Umgebung waren ab 14 Uhr im Einsatz. Gegen 18 Uhr wurde auch die THW Ortsverbände Altenburg und Gera zur Unterstützung der Nachlöscharbeiten alarmiert.
Dazu leuchtete die Altenburger örtliche Gefahrenabwehrgruppe mit dem Großbeleuchtungsgerät der THW-Ortsvereinigung und die erste Bergungsgruppe die Einsatzstelle aus.
Zum Einsatz kam auch die Fachgruppe Räumen aus Gera mit dem Bergeräumgerät. Dabei handelt es sich um einen großen Radlader mit verschiedenen Anbaugeräten.
Gemeinsam mit den Altenburger Helfern wurden damit Trümmerteile beiseite geräumt und weitere Öffnungen für die Feuerwehr geschaffen, denn noch immer brannte unter den Trümmern der Halle ein Teil des Hopfens.
Außerdem wurde eine Baufachberaterin des THWs aus Leipzig hinzugezogen. Sie beurteilte die Stabilität der Lagerhalle und legte fest, welche Trümmer aus Sicherheitsgründen niedergelegt werden mussten.
Dazu brachten die THW-Helfer mit der Drehleiter der Feuerwehr Altenburg Ketten an den beschädigten Trägern an. Anschließend wurden diese mit den Seilwinden von GKW I und dem Kipper der Fachgruppe Räumen umgerissen.
Gegen ein Uhr konnten die meisten THW-Helfer abrücken.
Da die Löscharbeiten noch bis in die Morgenstunden andauerten, verblieb der Kipper mit dem Beleuchtungsgerät weiter an der Einsatzstelle.


Im Einsatz waren:

Ortsverband Altenburg:

Ortsverband Gera:

  • Fachgruppe Räumen mit Kipper, Tieflader und Bergeräumgerät

Ortsverband Leipzig:

  • Baufachberaterin mit MTW Zugtrupp

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