Unterstützung für Großstöbnitz
10.01.2011 von Tim Haußig
In Anbetracht der Hochwasserlage im Altenburger Land rückte am Sonnabend das THW aus. Zehn Helfer nahmen die Arbeit in Großstöbnitz auf, wo die sonst beschauliche Sprotte sich in einen Strom von über drei Metern Wassertiefe verwandelt hatte. Gemeinsam mit den Kameraden der Feuerwehr schichteten die Helfer Sandsäcke entlang der Hochwasserschutzmauer, da der Pegel weiterhin stieg und angrenzende Wohnhäuser bedrohte. Der Kipper des THW war währenddessen im Einsatz, um den Nachschub mit Sandsäcken sicherzustellen.
Besondere Hilfe leistete das THW im Keller eines Hauses. Der gestiegene Grundwasserspiegel hatte dort begonnen, den Fliesenboden zu heben, was wiederum zu einem verstärkten Grundwassereinstrom führte. Mit Baustützen gelang es schließlich, den Boden zur Decke hin derart abzustemmen, dass ein weiteres Aufbrechen verhindert und der entstandene Schaden reguliert wurde.
Zeitgleich entsandte das THW einen Fachberater in den Stab zur Unterstützung der Koordinierung der Abwehrmaßnahmen im Landratsamt.
dazu Pressemitteilungen des Landratsamt Altenburger Lands:
[09.01.2011] Hochwasserlage im Altenburger Land entspannt sich
[11.01.2011] Hochwassersituation im Landkreis hat sich entspannt








