12.09.2017, von Michael Bittner

Die Feuerwehr löscht!

Und was machen wir mit den wasserführende Armaturen? Diese Frage stellten wir uns am Samstag, den 09. September zur Ausbildungsveranstaltung der B1.

Antworten waren im theoretischen Teil der Ausbildung schnell gefunden: neben der Brandbekämpfung brauchen wir Wasser zum Kühlen, Befeuchten, Niederschlagen von Stäuben, Verdünnen, Spülen, Säubern von Gebäuden, Verkehrswegen und Kraftfahrzeugen, Auspumpen, Umpumpen, Entleeren sowie als Masse für einige Aufbauten des EGS und weiteren.

 

Ferner betrachteten wir die vom Hersteller der Tauchpumpen angegebenen Kennlinien, welche den Zusammenhang zwischen Fördervolumen und Druck angeben. 


Erkenntnis: knickfrei verlegte, möglichst kurze Druckleitungen und Verzicht auf Reduzierungen können es erlauben, die Förderleistungen von 400 l/min bzw. 800 l/min zu überbieten. In Umkehrung: lange Förderstrecken, geringe Schlauchdurchmesser und noch ein Strahlrohr am Ende reduzieren die Förderleistung erheblich. Die jeweilige Förderhöhe ist zwar ein weiterer wichtiger Faktor für die Förderleistung, ist jedoch von den Einsatzbedingungen abhängig und somit weniger beeinflussbar.

Umgesetzt wurden die Erkenntnisse anschließend in der Praxis. Die Pleiße bietet in Kotteritz in Höhe der Eisenbahnüberführung hervorragende Übungsmöglichkeiten. Dem Fluß entnommenes Wasser kann in eine betonierte Ablaufrinne entlassen werden, so dass keinerlei Schäden an Böschung oder Bauwerken durch Ausspülungen entstehen können. Die Tauchpumpe 400 l/min, der B2 entliehenen Tauchpumpe 800 l/min und die OV-eigene 1000 l/min Motorpumpe wurden in Betrieb genommen und die Förderbedingungen variiert.

Michael Bittner, GrFü B1


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